(Wortteil "myo-" = Muskel-); Therapie von myofunktionellen Störungen;
Myofunktionelle Störungen betreffen spezifisch die äußere und innere Muskulatur des Mundes. Auf Grund dieser Störungen werden Muskelspannungen und Bewegungsmuster beeinträchtigt (falsche Zungenruhelage, falsche Schluckmuster, Störungen der Aussprache).
Die Ursachen solcher myofunktioneller Störungen sind vielfältig und werden meist im Säuglingsalter entwickelt. Ursachen können beispielsweise sein:
Darüber hinaus können die Störungen durch Vererbung erworben werden.
Gerade die zu lange Verwendung von Nuckeln oder dauerhaftes Daumenlutschen kann über myofunktionelle Störungen hinaus zu nachhaltigen Verformungen der Kiefer und zu Zahnfehlstellungen führen.
Myofunktionelle Störungen lassen sich therapieren. Die hierzu angewandten so genannten Myofunktionellen Therapien (MFT) führen vornehmlich Logopäden oder Sprachheilpädagogen, seltener Kieferorthopäden, durch.
Das Therapieziel ist die unwillkürliche Beherrschung eines korrekt ablaufenden Schluckvorganges auf der Basis einer ausgeglichenen Gesichtsmuskel-Balance und wird in folgenden wesentlichen Schritten, die individuell zu variieren bzw. zu gewichten sind, erreicht:
Therapeuten, die Myofunktionelle Therapie anbieten, finden Sie selbstverständlich ebenfalls auf der
Deutschen Therpeutenauskunft!